So macht Europa Urlaub – Das Eurobarometer 2011

Zum dritten Mal hat die Europäische Kommission ihre Studie veröffentlicht, die sich mit dem Reiseverhalten der Europäer beschäftigt. In dem „Eurobarometer“ vom Februar 2011 werden Informationsverhalten, Reiseländer, Reiseplanung und viele mehr analysiert. Basierend auf der ganzen Studie und dem Newsletter der Österreich Werbung ergeben sich einige interessante Ergebnisse für Österreich.

Transportmittel
Mit dem Aufkommen der Billig-Airlines wird der Luftweg zunehmend attraktiver. Fuhren 2009 noch 48% auf den Straßen in Richtung Urlaub, sind es 2010 schon 4% weniger. Das Flugzeug legt entsprechend 4% zu auf 39%. Bequem und schnell geht es zwar auch zu 6 österreichischen Flughäfen, allerdings beginnt dort meist erst der eigentliche Weg mit Mietauto, Bus oder Bahn.

Informationsquelle Internet
Als Online-Agentur freut es uns, dass das Internet immer wichtiger für die Informationsbeschaffung wird und nach den Empfehlungen von Freunden auf dem zweiten Platz steht: weit über den „klassischen“ Kanälen wie Reisebüros, Print oder TV-Werbung. Im Schnitt sehen mehr als jeder Vierte das Internet als wichtigste Quelle. Praktisch, wenn mit den Informationen auch gleich die Unterkunft mitgeliefert wird.

Haupturlaub = Urlaub in der Sonne
Wie zu erwarten sind die liebsten Urlaubsziele die südlichen Länder (Sommer, Sonne, Strand) mit Italien (11,5%) und Spanien (8,6%) an der Spitze. Mit 1,5% und bezogen auf die kleinere Fläche schlägt sich Österreich jedoch ganz gut.

Fazit
Fast ein Viertel aller Europäer waren sich noch nicht sicher, wohin der Urlaub gehen solle bzw. ob es überhaupt irgendwo hin gehen wird. Mit dem Internet als eine der Hauptinformationsquellen ergibt sich daraus eine interessante Zielgruppe für sinnvoll eingesetzte Online-Maßnahmen.
Wie man den Tourismus in Österreich und dem gesamten Alpenraum in Zukunft stärken und ausbauen kann, damit beschäftigt sich vom 5. – 7. Juni das Forum „the ALPS – tourism expert days“ in Innsbruck. Man darf auf die Ergebnisse und den Erfolg gespannt sein, den die nächsten „Eurobarometer“ hoffentlich zeigen werden.

Einblick in die komplette Studie erhalten Sie hier

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