Erkennen und Sparen ! Dr. Waltner Sonnleitner auf dem Tourismusgipfel 2011

Beginn mit Weitblick und für Weitblicke auf die Zukunft es österreichischen Tourismus. Nach einer spektakulären Auffahrt zur Hohen Mut in Hochgurgl wird das Podium und das Publikum von der charmanten Journalisten Melinda Crane in einen Tag zukunftsweisender Referate und fachlicher Podiumsdiskussionen eingeführt.

Auftakt zum Tourismusgipfel 2011 auf der Hohen Mut

Auftakt zum Tourismusgipfel 2011 auf der Hohen Mut

Den Anfang macht Walter Sonnleiter, der Wirtschaftsexperte der lange schon mit dem ORF zusammenarbeitet. Er spricht über Krisen in der Tourismusbranche und wie Österreich Chancen nutzen kann. Ratingagenturen sprechen nun auch in Österreich von einer Krise, was kann der österreichische Tourismus daraus lernen? Der Wirtschaftsexperte und Buchautor spricht von der globalen Welt als einer Welt der zwei Geschwindigkeiten: Der Welthandel wird schwächer, Ungleichgewichte aber werden stärker.

Düstere Zeiten?

Die Schuldenkrise wächst, während die Politik zwar redet (Zitat Sonnleitner: ” Wir müssen den Schutzschirm der Politik hinterfragen.”), aber wenig Handeln tatsächlich zu erkennen ist. Prognosen werden unsicherer, neue Risiken kommen auf: Konjunktur wird durch Sparprogramme gebremst, Staaten geben mehr Geld für Zinsen aus, Banken verlangen mehr Zinsen.Wachstum wird zurückgehen, Anleihen, die zur Inflation führen können…

All diese Faktoren hemmen nicht nur die Wirtschaft, sie führen zu aktuellen Krisensituation, vor der sich weder der Tourismus, noch die Politik verschießen darf.

Begonnen hat alles mit der Schuldenkrise. Der Beschleuniger “mehr Schulden machen” funktioniert nicht mehr, das Wachstum geht zurück. Grund: zu viel “Düngen eines Ackers” verkehrt die Chancen ins Negative.

Was also ist zu tun?

Umdenken, wenn es nach Sonnleitner geht und größere politische Lösungen für die Weltfinanzen – eine neue globale Lösung ist zu finden. In 2012 werden im G20 Bereich neuen Politiker kommen, die lt. Sonnenleitner hoffentlich offen sind. Nicht in der Eurozone “spielt die Musik”, die großen Konsumausgaben spielen sich in anderen Ländern ab! Darauf muss auch der hiesige Tourismus reagieren.

Internationalisierung ist auch die Suche nach den neuen Märkten. Österreich hat seine Tourismushausaufgaben genacht, eine konsequente Schwerpunktsetzung auf Global Brands muss nun darauf geschaffen werden.

Dennoch: die Situation ist ernst, aber man muss reagieren.

Sonnleitner fasst Situation und Hoffnung ( Aufruf!!) sehr gut zusammen und macht Mut für die neuen offenen Wege, trotz eher düsterer Prognosen.

“Es ist wie beim Wildwasser-Fahren: Man kann nur dann die Richtung selber bestimmen, wenn man schneller rudert als die wilde Strömung einen in die Strudel reißen kann. Doch wer vor Schrecken und Angst das Ruder aus der Hand legt – und nicht rudert – der kommt auch unten im Tal an. Fragt sich nur wie…”,

Schlagwörter: , ,