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Schnellere Ladezeiten für ein besseres Ranking

Das Page-Speed-Update: Seit Juli ist die Geschwindigkeit einer Webseite ein Rankingfaktor für die mobile Suche bei Google

Was bei der Desktop-Version von Webseiten bereits seit 2010 relevant ist, gilt nun auch für die mobile Version: Zhiheng Wang und Doantam Phan bestätigten am 17. Januar 2018 über den Google Webmaster Central Blog – die Geschwindigkeit einer Webseite auf Mobilgeräten ist ab Juli 2018 ein wichtiger Rankingfaktor.

Der Einfluss von der Ladegeschwindigkeit auf die Absprungrate

Google berücksichtigt über 200 verschiedene Aspekte bei der Beurteilung des Rankings, aber die Ladezeiten sind eines der wichtigsten Kriterien, auch für den User: Nutzer wollen schnelle Ergebnisse und möchten nicht lange auf das Laden einer Webseite warten. Laut einer Studie von Google liegt die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs bei einer Webseite mit einer Ladezeit von bis zu 3 Sekunden bereits bei 32 %, bei Webseiten mit einer Ladezeit von bis zu 5 Sekunden steigt die Wahrscheinlichkeit sogar auf 90 % an.

Stoppuhr

© Pixabay

 

Mit diesem Tool testen Sie die Ladezeit Ihrer Webseite:

So erreichen Sie eine schnellere Ladezeit für Ihre Webseite

Eine schnell ladende Webseite wurde von Google auf maximal 1,5 bis 3 Sekunden Ladezeit festgelegt – ein Wert, der von den meisten Seiten überschritten wird. Was kann man also tun, um seine Seite durch bessere Ladezeiten besser zu ranken?

  • Bildgröße und Auflösung anpassen. Viele Bilder im Web haben eine viel zu hohe Auflösung.
  • Anzahl der HTTP-Requests reduzieren. Jedes Bild, Script und jede CSS-Datei stellt eine neue Verbindung zum Server her. Durch kostenlose Tools wie „Minify“ können diese Dateien zusammenfassen und so die HTTP-Requests erheblich reduzieren.
  • HTTP2 verwenden
  • AMP (= Accelerated Mobile Pages) verwenden
  • Die Hostinglösung sollte ideal an Ihre Webseite angepasst werden und der Server konstant mit hoher Netzwerkgeschwindigkeit erreichbar sein.
  • Durch GZIP-Komprimierung können JavaScripts-, CSS-, und HTML-Daten deutlich schneller übertragen werden. Besonders lohnenswert für Webseiten mit hohen Userzahlen.
  • Asynchrone JavaScript-Ressourcen bevorzugen
  • Parsen von JavaScript zurückstellen um den Arbeitsaufwand des Browsers für die Darstellung der Seite zu minimieren
  • Lang ausgeführten JavaScript-Code vermeiden
  • CSS in den Dokumentenkopf einfügen
  • CSS-Importe vermeiden
  • Rendering-blockierendes CSS inline einfügen

Googles Speed Update

Google betont, dass vom sogenannten „Speed Update“ nur besonders langsame Webseiten betroffen sind. Dabei werden alle Webseiten, unabhängig von der Technologie, nach dem gleichen Standard beurteilt. Google unterstreicht jedoch, dass die Suchintention weiterhin ein wichtiger Faktor bleibt. Demnach können auch langsame Webseiten weiterhin gut ranken, insofern sie zu einer bestimmten Suchanfrage qualitativ hochwertigen Inhalt liefern. In einem Interview mit Search Engine Land gab Google an, dass der Speed-Faktor für den Desktop unverändert bleibt.

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