Über den Internet-Wahn-Sinn im Tourismus

Wissenschaft bestätigt Praxis

Die Österreichische Gesellschaft für angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft – kurz ÖGAF – lud am Montag, dem 4. Dezember 2012, zu einem Expertengespräch an der Wirtschaftsuniversität Wien ein. Mit dabei: MMag. Wilhelm Loibl (WU Wien) und Michael Mrazek (ncm).

ÖGAF-Generalsekretärin Kerstin Fuchsberger über die ÖGAF

Ständige technische Neuerungen führen zu steigender zeitlicher Überforderung bei heimischen Touristikern, externe Partner, wie ncm sorgen dafür, dadurch auftretendes Chaos zu verhindern und den Markt überschaubar zu halten.

Welche technischen Möglichkeiten es gibt und was davon Sinn in der Anwendung macht und warum, damit beschäftigte sich das ÖGAF-ExpertInnengespräch.

Von der Praxis in die Uni und wieder zurück

Wie gut Internet-Projekte wie beispielsweise „Zeit-Themen-Navigation“ oder auch das „Lieblingsgast-Prinzip“ im praktischen Tourismus funktionieren, zeigen die steigenden Gästezahlen der Betriebe, die es bereits anwenden.

Auch die Wissenschaft bestätigt nun die positiven Auswirkungen der, von Michael Mrazek entwickelten, Ansätze zur Verbesserung des Internetauftritts von Tourismusbetrieben.

Nichts geht ohne „embeddable semantics“

MMag. Wilhelm Loibl

MMag. Wilhelm Loibl

Ohne, dass wir es wirklich wahrgenommen haben, werden „embeddable semantics“ nicht nur schon im Web-Tourismus verwendet, sie werden auch immer wichtiger für einen gelungenen Internetauftritt.

MMag. Wilhelm Loibl von der WU Wien forscht auf dem Gebiet der Semantic Web-Technologien und bestätigte nun auch wissenschaftlich, was die Praxis schon wusste:

MMag. Wilhelm Loibl von der WU Wien über „embeddable semantics”

Rich Snippets

„embeddable semantics“ bilden somit die Basis für die sogenannten Rich Snippets, den Zeilen unter jedem Suchergebnis bei der Google-Suche, die uns sofort ins Auge springen und wesentlich zur Hotel-Wahl des Urlaubers beitragen.

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“: hier das „Rich Snippet“ eines ncm-Kunden:

Präsentieren sie sich optimal auf Google, haben sie die bestmöglichen Chancen von Kunden weiter oben in den Ergebnissen gefunden und schließlich auch öfter angeklickt zu werden.

Fazit von Michael Mrazek

Michael Mrazek zeigte sich begeistert von der ÖGAF und deren Zusammenarbeit mit Leuten aus der Praxis. Auch war die Gesprächsrunde wichtig, um viele technische Zusammenhänge besser verstehen zu lernen, und praktische Anwendungen für die Zukunft daraus hervortreten zu lassen.