Tourismusgipfel Hohe Mut – Neue Technologien gehören genutzt

Muss man als Tourismusbetrieb neue Kommunikationskanäle nutzen um erfolgreich zu sein oder zu bleiben? In einer großen Expertenrunde auf der Hohen Mut Alm im Ötztal kamen die Teilnehmer und Vortragenden zu einem eindeutigem Ergebnis – JA, man muss!

Eine aktuelle Studie, die von ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn präsentiert wurde, zeigt genau auf, dass das Internet immer mehr zum Vertriebskanal Nummer 1 im Tourismus wird. Man darf sich als Hotelier und als Tourismusregion der Zukunft nicht verschließen, sondern muss damit arbeiten um zu profitieren.

In Österreich sind knapp 50% der Hotels direkt buchbar. Bereits 28 % der Hotelbuchungen finden schon online statt – im Jahr 2015 werden bereits 50% per Mausklick Ihr Zimmer online buchen.
Vor allem auch die Wichtigkeit von Social Media war Diskussionspunkt Nummer eins. Auf den diversen Plattformen präsent zu sein, ist wichtig für den Dialog. Auch Kommunikationsexperte und Spitzenmanager Boris Nemšić betonte, dass die Emotion, die über Social Media von Gästen übertragen wird, mehr zählt als klassische Werbung. Denn wenn ein Freund auf Facebook postet, dass ihm der Urlaub gefallen hat, glaubt man ihm natürlich mehr.

Um als Tourismusland zu den Besten zu gehören, wird es nun wichtig sein, den österreichischen Touristikern, die das Internet und Social Media noch nicht als Kommunikationskanal benutzen, die Angst davor zu nehmen. Man kann wenn man ein gutes Produkt hat vom guten Feedback im Internet nur profitieren. Dazu muss man aber präsent sein und wissen, wie der Kunde funktioniert. Dazu gibt es aber bereits genügend Tools, die einem dabei helfen, wie auch auf der Hohen Mut betont wurde.
Die Tourismusbranche muss mit der Zeit gehen und die neuen Technologien nutzen aber sie bleibt natürlich weiterhin menschlich denn das eine schließt das andere nicht aus!

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