Suchmaschinenoptimierung für Bing

Auch wenn Google bei den Suchmaschinen am Markt immer noch die unangefochtene Nr. 1 ist, sollte man deren Mitbewerber nicht übersehen. Microsofts Bing hatte im Oktober 2010 einen Anteil von 11.5% am weltweiten Suchvolumen (gegenüber Google mit 66.3%.). Zählt man noch Yahoos 16.5% dazu, ergibt das insgesamt 28%, also schon knapp ein Drittel.

Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage, ob man auch für Bing optimieren sollte, nicht mehr.

Was ist bei der Optimierung für Bing zu beachten? Grundsätzlich gilt, dass ein hohes Ranking für einen bestimmten Suchbegriff bei Google nicht unbedingt ein ähnliches Ranking bei Bing bedeuten muss. Natürlich gibt es jedoch beim Optimieren Parallelen, weshalb man auch nicht zwei Websites benötigt, um bei beiden Suchmaschinen Erfolg zu haben.

Folgendes sollte bei der Bing-Optimierung beachtet werden:

  • Niedrige Keyword-Density: Weniger ist mehr bei der Dichte der Suchbegriffe, sonst landet man schnell in der Kategorie „Spam“.
  • Einzigartigkeit: Title Tag und Meta Description sollen für jede Seite einzigartig sein. Der Title Tag muss sich auf den Inhalt des Seitentextes beziehen.
  • Für den User interessanten Inhalt erstellen
  • Konzentration auf ein Thema, keine zu weit gestreute Keyword-Sammlung
  • Bezüglich Backlinks auf die Website gilt: Qualität vor Quantität, wichtig ist Themenrelevanz
  • URLs sollen Keywords enthalten.

Alles, was bezüglich Suchmaschinenoptimierung in Google nicht erlaubt ist, sollte man auch bei der Bing-Optimierung nicht machen. Damit schadet man erstens dem Ranking der Website auf Google, zweitens wird Bing über kurz oder lange ebenfalls diese Techniken anden.

Grundsätzlich möchte Bing, dass Webmaster ihre Websites in den Bing Webmaster Tools einreichen. Diesen Websites schenkt Bing dann mehr Vertrauen als anderen. Daher empfiehlt sich das Übermitteln der Website inklusive ihrer xml-Sitemap als ersten Schritt, um von Bing beachtet zu werden.

Schlagwörter: , , ,