Social Booking

Beim Auftakt zum TourismusBesprechungsRaum in Ischgl hat ein harmonisches Teilnehmerfeld den Erfahrungsaustausch zum Thema Hotelbewertungen und Social Media möglich gemacht. Es war toll, gemeinsam mit Stefan Niemeyer von www.tourzeichen.de, Gäste wie Uwe Frers von www.tripsbytips.com, Benjamin Mußler von www.qype.com und Florian Bauhuber von www.tourismuszukunft.de angeregt fachsimpeln zu dürfen.

Für Uwe Frers Geschäftsführer von Internetplattform Tripsbytips.de ist klar: „Wir müssen die Inhalte, den Content, dorthin bringen, wo der Kunde heute ist. Wir müssen diese Inhalte in die Profile von Facebook bringen.“

Social Booking – Reise buchen auf modern

Facebook, Twitter und Co treten anstelle der bunten Reiseprospekte. Social Booking wird in Zeiten, in denen Social- Bookmarking-Sites einen regelrechten Boom erleben, immer wichtiger. Auf solchen Seiten speichern und bewerten User ihre Liebling-Links und teilen Sie mit anderen Usern, Freunden und Bekannten. In so einem Netzwerk von Menschen mit ähnlichen Interessen werden auch schon mal Urlaubszielorten und Hotels empfohlen oder eben davon abgeraten. Florian Bauhuber ist bei diesem Thema Feuer und Flamme: „Ich suche mein Hotel nicht mehr auf Basis von Empfehlungen oder Kriterien aus, sondern auf Basis meiner Freunde oder meiner Facebook-Anmeldung (auch semantic travel: Beinhaltet „romantic“, „semantic“ und „social“: Die drei Kernthemen des (Internet-)Reisens. Romantic statt Emotionen, weil es darum geht, Geschichten zu erzählen. Jeder erzählt und liebt Geschichten. Wenn zukünftig Reisen verkauft werden sollen, müssen Geschichten erzählt werden. Geschichten bleiben im Kopf und werden weitererzählt.)“Auch Roland Fricke Geschäftsführer der Wellnesshotel-Plattform www.beauty24.de kann sich dieser Meinung anschließen. „Das richtige Reflektieren des Gastes über den Aufenthalt im Hotel kommt sowieso erst hinterher, wenn man sich mit Freunden ausgetauscht hat. Das sehen wir auch auf unserer Plattform beauty24.de.“

Florian Bauhuber fügte noch hinzu: „Wer zukünftig Reisen verkaufen will, muss intelligent suchbar sein, d. h. es muss Informationen zu den Reisen auf der Meta-Ebene geben. Social Medias sind bei Google deshalb so hoch gerankt, weil Google davon ausgeht, dass soziale Inhalte höherwertiger, weil authentischer sind als Inhalte von Unternehmen. Deshalb müssen wir diese Social Medias nutzen und Content unterbringen.“ Hier spielt auch die Authentizität eine große Rolle – zur Glaubwürdigkeit aber mehr im letzten Blogeintrag!

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