Schaufelt Facebook am Grab für den E-Mail-Newsletter?

fb„Ich habe 15.000 E-Mail Adressen in meinem Newsletter-Verteiler.“ Vor nicht allzu langer Zeit hätte man mit dieser Zahl  im TourismusBesprechungsRaum noch schwer beeindrucken können. Heute muss es wohl heißen: „Ich hab 15.000 Fans.“ Zumindest, wenn man einer Grafik aus einem Morgan-Stanley-Bericht glaubt, die auf verschiedenen Blogs derzeit die Runde macht. Ich habe sie auf http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-social-networking-vs-email-usage-2010-4 entdeckt und muss sagen, dass ich angesichts der eindrücklichen Verschiebung zu Gunsten von Social Medias beeindruckt bin. Glaubt man einflussreichen Bloggern und den von ihnen zitierten Statistiken, so hat, besonders für die junge Generation, Facebook den Stellenwert dessen eingenommen, was einst E-Mail war.

E-Mail-Newsletter – ein alter Hut?

Und doch würde ich meinen, dass es verfrüht wäre, im Tourismus den E-Mail-Newsletter zu Grabe zu tragen. Schließlich ist Angebote via Facebook verschicken ein kritischen Unterfangen wenn es wie “alte Werbung” gemacht wird.  Über Facebook pflegt man Kontakte. Gäste über Facebook zu generieren ist mehr als nur Angebote zu versenden.  Das sollte sich jeder bewusst sein, der aufgrund seiner Social Media Aktivitäten klassische Direkt-Marketing-Methoden beiseite lassen will.

Doch blicken wir noch einmal in die Zukunft: Wie schätzen Sie die Entwicklung ein? Lang lebe der E-Mail-Newsletter? Oder ist seine glorreiche Zeit doch bald vorbei?