Keine neuen Trends auf der ITB – Basisarbeit ist ein Muss

Die ITB – die größte Tourismusmesse der Welt – ging letzte Woche in Berlin zu Ende. Das Team der NCM war ebenfalls mit einem Team vertreten um die neusten Trends, Entwicklungen und Gedanken im Tourismusbereich aufzunehmen und in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Vorweg ist zu sagen, dass keine nennenswerten neuen Technologien vorgestellt wurden, die den Tourismus in den nächsten Jahren maßgeblich beeinflussen werden. Vielmehr sollte man sich um eine solide Basisarbeit kümmern und die bereits vorhanden Kanäle und Instrumente richtig einsetzen.

Unser Eindruck der ITB deckt sich ziemlich mit den Eindrücken von Martin Schobert, die er in der Tourismusstimme der Woche wiedergibt:

Video-Inhalte sind noch immer ein großes und vor allem ungenutztes Thema um potentielle Gäste zu erreichen. Bewegtbild transportiert Emotionen und lässt echte Urlaubsgefühle aufkommen. Da Youtube die zweit größte Suchmaschine der Welt ist, kann man hier zusätzlich, mit wenig Aufwand, schnelle und gute Ergebnisse erzielen und wird damit gefunden.

Suchmaschinenoptimierung ist ebenfalls ein Thema, das zwar schon alt aber immer noch sehr wichtig ist. Hier spielt der lokale Bezug eine immer größere Rolle. Ein Google Places-Eintrag des eigenen Unternehmens ist dazu unerlässlich.

Der lokale Bezug kommt im Zusammenhang mit Sozialen Netzwerken und Location Based Services (LBS) verstärkt zur Geltung. Die Gäste Tauschen sich zunehmend über diese Tools wie Facebook, Gowalla, Foursquare, etc. aus und tragen Empfehlungen in ihre Sozialen Netzwerke. Daher sollten auch Destinationen und Hotels in diesen Netzwerken präsent sein, zuhören und Beziehungen aufbauen.

Neue Trends waren demnach keine dabei, allerdings nochmals der Appel: Die vorhandenen Tools sollen besser, intensiver und authentischer genutzt werden, um das Bild und die Wahrnehmung eines Hotels oder einer Destination positiv zu beeinflussen.

 

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