Google goes social – Möglichkeiten von Google+ für den Tourismus

Quo Vadis Social Media?

Social Media und die unzähligen Möglichkeiten für Unternehmen

Facebook vs Google+

Facebook vs Google+

Wo geht die Reise mit Facebook, Twitter, Google & Co. eigentlich hin? Hype oder ernst zu nehmende Dienste, um die sich ein Unternehmen täglich kümmern muss? Wie kommuniziere ich am besten, wann muss ich wo mein Unternehmen darstellen. Warum wird die Suchmaschine Google jetzt ein  soziales Netzwerk.
Diese und viele weitere fragen sollen die folgenden Präsentationen beantworten.

Der Social Media Conference Day begann mit Tipps und Tricks und um das Thema Texten für Onlinemedien. Marina Müllner zeigte, was es zu beachten gibt, wenn Sie für Ihre Onlinepräsenz Inhalte erstellen.

Wo und wie können Unternehmen im Social Web kommunizieren? Karim Bannour zeigte anhand kreativer Praxisbeispiele, wie Unternehmen Facebookseiten geschickt einsetzen. Er gab Tipps rund um die Funktionalitäten und worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich hier präsentieren. Außerdem sprach er über Twitter, QR Codes und weitere Instrumente der Social Media Kommunikation, die Touristiker nutzen könne.

Quintessenz: Füllen Sie Ihre Präsenz bestmöglich aus und lassen Sie diese nicht einschlafen. Wer kreativ zur Kommunikation anregt, erreicht die Netzwerke bestehender Fans und Gäste.

Ein neuer Big Player im Social Web: Google+ und die neuen Unternehmensseiten

Der Suchmaschinen-Gigant öffnete sein soziales Netzwerk Google+ in der Nacht zum Dienstag auch für Unternehmen. Nachdem die Suchmaschinen vor einigen Monaten Google+ auf den Markt brachte und enorme Anmeldezahlen in kürzester Zeit vorweisen konnte, dürfen nun auch Unternehmen ihre eigene Unternehmensseite in diesem sozialen Netzwerk präsentieren.

Google+ – verdrängt es Facebook?
Bisher wussten wir, wie unser Hotel, das Restaurant oder die Destination am besten beworben wird und wo wir unseren (potentiellen) Gästen am besten zuhören: bei Facebook, Twitter und an den vielen Orten in den sozialen Netzwerken.

Nun wagt Google den Schritt in die sozialen Medien. Wie können Touristiker die neuen Möglichkeiten nutzen? Verdrängt Google das Netzwerk Facebook, das bisher so relevant für die Onlinekommunikation war.

Darüber ob es zur Konkurrenz zwischen Facebook und Google durch die Ähnlichkeiten kommt oder beide nebeneinander harmonieren werden, kann nur spekuliert werden. Derzeit scheint es, dass das Kommunikationsverhalten bei Google+ ein anderes ist als bei Facebook: ausführlicher, intensiver, überschaubarer und eher von den typischen “Early Adopters” genutzt. Wohin sich dies aber entwickeln wird, gilt es abzuwarten.

Stefan Niemeyer präsentierte den aktuellsten Stand von Google+ und zeigte, wie Unternehmen das Netzwerk und die neuen Unternehmensseiten nutzen können. Er gab Empfehlungen, wie Unternehmen das eigene Profil bei Google für den Nutzer optimieren und fit machen für zukünftige Neuerungen und das veränderte Nutzerverhalten in der gesamten Costumer Journey.
In der anschließenden Expertenrunde ging es um die Frage, welche Relevanz der neue Dienst tatsächlich für Unternehmen hat. Verdrängt Google mit seinen Produkten die anderen Netzwerke, Bewertungsportale und Buchungsmaschinen oder ist dies alles nur der typische Hype der Anfangsphase?
Google will das Internet der Zukunft sein, Google kauft immer wieder Dienste auf, um sich die Anwendungen zu eigen zu machen. Ob Vor- oder Nachteil dieses einheitlichen Systems, welches Google um sich herum aufbaut, ist noch nicht zu beantworten: Letztlich wird der Nutzer entscheiden, in welche Produkte er Vertrauen setzt und was ihm den größtmöglichen Mehrwert bietet.  Diese werden sich durchsetzen.

Die Sicherheit der Daten in den sozialen Netzwerken
Eine Frage, die sich immer wieder stellt:
Was passiert mit den Inhalten, die ich als Unternehmen oder Privatperson auf sozialen Netzwerken publiziere?
Was der Nutzer wissen sollte: egal ob Facebook oder Google: Daten werden immer intelligenter gesammelt und kombiniert. Dies sollte jeden klar sein: kann ich mich mit den von mir freigegebenen
Aber auch Rechtliches ist noch immer in einer Grauzone: welche Daten darf ich verwenden, woran habe ich Rechte, welche Daten übergebe ich in dem Moment, wo ich etwas schreibe oder bei Facebook & Co.hoch lade?
Hier gilt wie für alle Fragen der eigene  Präsenz: kann ich mich mit dem, was ich kommuniziere identifizieren (und das auch in 10 Jahren noch)und weiß ich, das ich in diesem Moment die Rechte daran an das jeweilige Portal abgebe.

Mit einem sehr passende Zitat ging es dann in die Mittagspause:
“Wann immer etwas kostenlos ist, bin ich nicht mehr der Kunde, sondern das Produkt.”

 

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