Foursquare – intelligente Bionik oder primitive Kommunikation?

Habt ihr euch schon mal gefragt wie man auf die Idee kommt einen Dienst wie Foursquare zu gründen oder sogar zu erfinden?

Warum sollte man an einem ganz bestimmten Ort einchecken und preis geben, dass man sich gerade dort aufhält. Dazu dann auch noch eine Nachricht hinterlassen und dies eventuell auch öfter als einmal.

Eigentlich ist dies ein ziemlich unnatürliches Verhalten – beim ersten Blick. Schaut man sich das aber etwas genauer an, stellt man fest, dass genau diese Verhaltensmuster in der Natur schon seit Jahrhunderten vorkommen.

Am Wochenende war unser Agenturhund Mr. James auf großer PR-Tour beim Destinationcamp in Hamburg. Dabei waren wir auch an der Alster unterwegs, um ihm die Hansestadt etwas näher zu bringen.

Check-in q Alster Hamburg

Check-in @ Alster Hamburg

Wie Hunde eben sind, hob er an dem ein oder anderen Baum sein Bein und setzte seine Markierung – ich bin auch hier und habe was zu sagen!

Der nächste Baum, das Spiel begann von vorne. Die Nachricht war dieses Mal sogar etwas länger – der erste Tipp zum Baum war veröffentlicht.

So ging das den ganzen Tag lang. Am ein oder anderen Baum, der schon bekannt war, wurde trotzdem wieder eingecheckt und schnell wurde Mr. James zum Mayor of Hamburg Alster.

Daher nun die Frage: Ist foursquare eigentlich nur die Annäherung der Menschheit an die Kommunikation der Hunde? Lässt sich eine Konversation auf ein paar kleine Sätze zusammenschrumpfen aber trotzdem noch sinnvoll sein? Oder dreht es sich dabei um eine andere Art der Bionik, wo Natureigenschaften in Technik übertragen wurde?

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